Business Dialog „3D-Druck – die neue industrielle Revolution?“

Zähne aus dem Drucker

Über die 3D-Drucktechnik informierte ein Vortragsabend im Point Center Dem 3D-Druck gehört die Zukunft, das steht schon heute fest. Derzeit können beispielsweise Zahnärzte Teile von Prothesen mit einem Drucker herstellen. In der Automobil- und Luftfahrtindustrie wird sich der 3D-Druck bald flächendeckend durchsetzen. Im Point Center hatten die Bank Schilling und der Dentamedic Campus zu einem Vortrag über die neue, dreidimensionale Art des Druckens eingeladen. Um klarzumachen, was mit der hochmodernen Technik heute schon geht und was nicht. Augen, Ohren, Nasen, wenn es sein muss auch eine Brustwarze oder Übergangsprothesen für die Zahnmedizin. Mit einem 3D-Drucker lassen sich in der Medizin heute schon Teile des menschlichen Körpers mit Kunststoffen nachbilden.
„Übergangsprothesen können wir heute schon ausdrucken“, sagt Referent Frank Hornung von der Firma DORNMEDICAL aus Chemnitz. Dadurch fallen für die Patienten die nervigen Gipsabformungen im Mund weg, schließlich wird der Mundraum als Vorbereitung für den Druck lediglich fotografiert, oder besser gesagt, gescannt. Nach einem genauen dreidimensionalen Bild der betreffenden Stelle im Mund kann dann der Drucker die Arbeit aufnehmen und aus Spezialkunststoff per Laserdruck Schicht für Schicht die Übergangsprothese aufbauen. Die Erfassung der Daten – der 3D-Scann, wird in der Klinik Dentamedic mit eine 3D-Röntgengerät „Acteon Whitefox CBCT“ erstellt.

(Text / Stefan Kritzer) Pressebericht als PDF

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